Die Schülerband „The Keplers“ wurde im Frühling
des Jahres 2005 von 5 Schülern des Kepler-Gymnasiums Ulm
gegründet. Der Name ihrer geliebten Schule lieferte der Band auch ihren
Namen. Angetrieben wurde damals alles vor allem durch Johannes Müller
(Klavier, Orgel, Keys), dem sich aber bald Tobias Gezork (Kontrabass,
E-Bass), Johannes Gröger (Gitarre, Gesang), David Rothenbacher (Gitarre,
Gesang) und Dominik Klump (Percussion) anschlossen. Das Genre stand
eigentlich von Anfang an fest: Jazz. Die Band entwickelte später jedoch
eine weit vielseitigere Bandbreite: Seien es Blues — Stücke, bekannte
Klassiker, Rock'n'Roll, und in jüngster Zeit auch diverse Stile des
modernen Rocks. Ihr
Genre nennen sie daher „Jazz und Party“ - Jazz, der immer im Programm
bleiben wird, aber keineswegs langweilig, sondern für Partymusik jeden
Geschmacks ist immer gesorgt. Die Band hat auch einige Stücke
eingespielt, eigene geschrieben und plant in nächster Zeit, diverse
Konzerte und Festivals zu besuchen und zu rocken ;-)
Ende 2005 wurde ein größeres Projekt in Erwägung
gezogen, das "Rock im Turm" Festival. Festgesetzt wurde der Termin
Anfang Februar 2006. Für dieses Projekt wurden schließlich Florian
Denninger (Horn), Andreas Gelz (Gitarre) - der bisherige Bandroadie -
wie diverse Streicher als Gastmusiker geplant. Einige sagten zu - wenn
auch letztendlich nur Andreas Gelz und Florian Denninger mit von der
Partien waren.
Quasi als "Dankeschön" wurden kurz vor dem Festival
Andreas Gelz (Andy G.) und Florian Denninger fest in die Band integriert, sodass
sie nun aus sieben Mann besteht. Die Verstärkung hat die Band deutlich
nach vorn gebracht und sie ist weit gereift.
Am 9. März 2006 gelang der Band ein denkwürdiger
Auftritt beim sogenannten Keplerpodium ihrer Schule: Während
dieses Podium bisweilen nur auf klassische Musik ausgelegt war, brachten
The Keplers mit einer gigantischen Lightshow die Rockmusik in diese
Welt. Besonders die Interpretation von Rammsteins Hit "Amerika" war bei
dieser Veranstaltung ein heftiger Kontrast zum bisherigen und traf daher
auf geteilte Meinungsbilder.
Nach Meinungsverschiedenheiten trennte sich die Band
schließlich wieder von Florian Denninger: Da die Band sich immer mehr
vom Jazz abwandte und sich dem Cover-Rock hingab (ein Einfluss, der wohl
zu großen Teilen auch dem Neuling Andy G. zu verdanken ist), war ein
Horn auch relativ überflüssig geworden. Die Meinung eines Anhängers
lautete: "Eine Jazzband mit Horn ist ja schon krass, aber eine Rockband
mit Horn? Das ist ja mal verrückt!"
Es folgten weitere Konzerte und die Fanschar vergrößerte
sich. Außerdem steigerte sich das Niveau von mal zu mal. Schließlich
erhielten "The Keplers" einen großen Auftrag für ein Fest am 29. Juli
2006, bei dem 700-1500 Leute erscheinen sollten: Eine Open-Air-Feier in
Niederstotzingen.
Nachdem am 20. Juni Basser Tobias "Gezi" Gezork seinen
Ausstieg zum Juli hin bekanntgab, begann die Band eine Groß-Suche nach
einem neuen Bassisten. Frontmann Johannes Gröger übernahm interimsweise
den Bassposten.
Am 18. Juli 2006 gaben THE KEPLERS schließlich ihren
neuen Bassisten bekannt: Valentin Wagner wird neues Bandmitglied und
somit auch beim großen Fest in Niederstotzingen auf der Bühne zu sehen
sein.
Drei Tage vor ihrem großen Auftritt, am 26. Juli, gab
Bandleader Johannes A. Müller die Auflösung der Band bekannt. Als Gründe
gab er zu große Differenzen innerhalb der Band an, mit denen so ein
großes Fest einfach nicht zu bewältigen war. Aus dieser Auflösung wurde
jedoch nichts, da die Band vertraglich bereits an Niederstotzingen
gebunden war und kein günstiger Ersatz zu finden war.
Schließlich kam der 29. Juli und er wurde von der Band
und Kritikern am Ende als Erfolg verzeichnet, sodass sich die Fanschar
um ein weiteres Mal vergrößerte.
Nach diesem Termin verliefen sich jedoch die Wege der
Band im Sand. Ein paar aus der Band hatten bereits vor dem
Niederstotzinger Gig gemeint, nach diesem großen Fest werde es mit der
Band zu Ende sein. Es war lange nichts mehr zu hören, bis Ende August
die endgültige Auflösung bekannt gegeben wurde.
Mitte Dezember kursierte schließlich das Gerücht einer
Reunion. Genaues darüber ist jedoch bis heute nicht bekannt.